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	<title>Abenddämmerung Archive - archiscapes.de</title>
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		<title>Ozeaneum</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/ozeaneum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 10:54:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ozeaneum Naturkundemuseum in Stralsund, geplant von Architekturbüro Behnisch &#38; Partner Gebäudeart/ Naturkundemuseum Größe/ 17.400 m² Fertigstellung/ 2008 Auftraggeber/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund Architekt/ Behnisch Architekten Bei jedem Architekturprojekt gibt es eine Reihe von Hindernissen, die durch kreative Problemlösungen überwunden werden müssen. Dieser Aspekt kann sich jedoch erheblich verschärfen, wenn das Projekt in einem denkmalgeschützten Gebiet durchgeführt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/29d3b74a834f4523b85470f6cdc69b6e" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Ozeaneum</h1>
<h2>Naturkundemuseum in Stralsund, geplant von Architekturbüro Behnisch &amp; Partner</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Naturkundemuseum<br />
<strong>Größe</strong>/ 17.400 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 2008<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund<br />
<strong>Architekt</strong>/ Behnisch Architekten</p>
<p>Bei jedem Architekturprojekt gibt es eine Reihe von Hindernissen, die durch kreative Problemlösungen überwunden werden müssen. Dieser Aspekt kann sich jedoch erheblich verschärfen, wenn das Projekt in einem denkmalgeschützten Gebiet durchgeführt werden muss, in dem Gebäude und große Teile der umgebenden Infrastruktur nicht gestört werden dürfen. Dies ist der Fall beim Ozeaneum, einem ozeanographischen Naturkundemuseum in der Stadt Stralsund an der nordöstlichen Küste von Deutschland.</p>
<p>Das Ozeaneum liegt am Strelasund im historischen Hafenviertel von Stralsund und grenzt direkt an eine UNESCO-Welterbestätte. Das bedeutet, dass das Architekturbüro Behnisch &amp; Partner aus Stuttgart, das hinter dem Entwurfsprojekt steht, seine Arbeit sehr sorgfältig ausführen und nicht nur die physischen Auswirkungen seines Projekts berücksichtigen musste, sondern auch, wie sich seine Vision in das etablierte kulturelle Umfeld einfügen würde. Zu diesem Zweck bezogen sie ein bestehendes historisches Lagerhaus in ihre Pläne ein, in dem die Verwaltungsbüros des Museums und ein Mehrzwecksaal für Bildung und öffentliche Veranstaltungen untergebracht werden sollten.</p>
<p>Aufgrund der Nutzung des Gebäudes als ozeanografisches Museum beschlossen die Architekten, ein Gebäude zu entwerfen, das die Symbolik des umgebenden Meeres stärker aufgreift als die geometrisch gleichförmigen Gebäude in diesem sehr alten Viertel und sich dennoch am Wasser wohlfühlt. Ihr Entwurf verwendet abgerundete Kanten und eine wirbelnde Form, die an das im Meer wirbelnde Wasser erinnert. Die Fassade des Gebäudes besteht aus großen weißen Bändern aus frei beweglichem Stahl, die aussehen, als würden sich die Segel eines Schiffes im Wind wiegen.</p>
<p>Dieses Meeresthema setzt sich in der Inneneinrichtung des Ozeaneums fort. Eine Wand aus raumhohen Fenstern, die um das Erdgeschoss des Gebäudes herum verläuft, lässt das Gebäude von allen Seiten mit natürlichem Sonnenlicht durchfluten. Der Eingangsbereich ist so gestaltet, dass die Besucher aus allen Richtungen leicht ein- und ausströmen können, genau wie das Wasser des Ozeans. Die Museumsausstellungen selbst sind in vier Abschnitte unterteilt und befinden sich alle im oberen Stockwerk des Gebäudes. Auf diese Weise kann jeder Saal individuell gestaltet werden, so dass er zu den jeweiligen Ausstellungen passt, die dort gezeigt werden.</p>
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		<title>Neue Rügenbrücke in Stralsund</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/neue-ruegenbruecke-in-stralsund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:48:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Rügenbrücke Geplant vom vom Ingenieurbüro Schüßler-Plan in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Keipke Gebäudeart/ Autobrücke Länge/ 2.830 m Bauzeit/ 2004-2007 Auftraggeber/ Land Mecklenburg-Vorpommern, DEGES Architekt/ Schüßler-Plan, Architekturbüro Keipke Einige der ehrfurchtgebietendsten architektonischen Projekte, die es gibt, sind große Brücken. Hoch aufragende Stützkonstruktionen die dazu dienen, mit ihrer Spannweite Schluchten und Gewässer zu überwinden und so...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/a475d24ef629448aae50375b5474516f" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Neue Rügenbrücke</h1>
<h2>Geplant vom vom Ingenieurbüro Schüßler-Plan in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Keipke</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Autobrücke<br />
<strong>Länge</strong>/ 2.830 m<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2004-2007<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Land Mecklenburg-Vorpommern, DEGES<br />
<strong>Architekt</strong>/ Schüßler-Plan, Architekturbüro Keipke</p>
<p>Einige der ehrfurchtgebietendsten architektonischen Projekte, die es gibt, sind große Brücken. Hoch aufragende Stützkonstruktionen die dazu dienen, mit ihrer Spannweite Schluchten und Gewässer zu überwinden und so unsere Welt näher zusammenzubringen. Die Rügenbrücke über den Strelasund zwischen Straslund und der Insel Rügen an der Nordwestküste Deutschlands ist solch eine beeindruckende technische Meisterleistung.</p>
<p>Die Rügenbrücke ist eine Schrägseilkonstruktion, die von dem deutschen Architekten André Keipke in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Schüßler-Plan entworfen und 2007 fertiggestellt wurde. Sie besteht aus einem hohen zentralen Turm und einem Fächer von Kabeln, die von diesem Turm aus in jede Richtung bis zur darunter liegenden Straße verlaufen. Die Brücke selbst ist hoch über dem Wasser des Strelasunds aufgehängt, damit der Schiffsverkehr unter ihr hindurchfahren kann. Mit einer Länge von über 2.830 Metern verbindet sie die Insel Rügen mit dem Rest Deutschlands und ist damit die längste Schrägseilbrücke des gesamten Landes. Die Fahrbahn der Brücke ist dreispurig, wobei eine Fahrspur je nach Bedarf zu verschiedenen Tageszeiten die Richtung wechselt.</p>
<p>Die Seile, welche die Rügenbrücke tragen, sind ein technisches Wunderwerk für sich. Jedes von ihnen besteht aus 34 einzelnen Stahllitzen, die miteinander verdrillt sind, um ihre Kraft zu bündeln. Insgesamt wiegen diese Seile über 135 Tonnen. Der zentrale Turm besteht aus selbstverdichtendem Beton, der ihn stärkt und in die Lage versetzt, dieses Gewicht zu tragen. Um die Kabel vor Korrosion zu schützen, die durch ungünstige Witterungsbedingungen im Strelasund verursacht werden könnte, werden sie mit drei Schutzschichten versehen. Zunächst werden sie verzinkt, dann mit einer Polyethylenschicht überzogen und schließlich mit einer speziellen Wachsart versiegelt.</p>
<p>Die Brücke ist für die Region von entscheidender Bedeutung, da sie den Verkehr zwischen Straslund und der Insel entlastet und so den Verkehr in der Region erleichtert. Heute herrscht auf der Brücke ein hohes Verkehrsaufkommen mit durchschnittlich 23.000 Pendlern pro Tag.</p>
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		<title>TEA Tenerife Espacio de las Artes</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/tea-tenerife-espacio-de-las-artes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:24:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>TEA Tenerife Espacio de las Artes Ein Kunst- und Kulturzentrum, geplant vom Architektenbüro Herzog &#38; de Meuron zusammen mit dem örtlichen Architekten Virgilio Gutiérrez in Santa Cruz auf Teneriffa Gebäudeart/ Kunst- und Kulturzentrum Größe/ 20.600 m² Bauzeit/ 2002-2008 Auftraggeber/ Cabildo Insular de Tenerife Architekt/ Herzog &#38; de Meuron, Virgilio Gutiérrez Der Tenerife Espacio de las...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/7bed167e5a134d2199a166ebc48994a2" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>TEA Tenerife Espacio de las Artes</h1>
<h2>Ein Kunst- und Kulturzentrum, geplant vom Architektenbüro Herzog &amp; de Meuron zusammen mit dem örtlichen Architekten Virgilio Gutiérrez in Santa Cruz auf Teneriffa</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Kunst- und Kulturzentrum<br />
<strong>Größe</strong>/ 20.600 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2002-2008<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Cabildo Insular de Tenerife<br />
<strong>Architekt</strong>/ Herzog &amp; de Meuron, Virgilio Gutiérrez</p>
<p>Der Tenerife Espacio de las Artes, kurz TEA, ist ein Kunstmuseum und ein Kulturzentrum in der Stadt Santa Cruz auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa. Es ist als Gemeinschaftszentrum zur Förderung von Kunst und Kultur auf der Insel gedacht und beherbergt eine öffentliche Bibliothek, ein Institut für Fotografie, ein Café, ein Kino und eine ständige Ausstellung der Werke von Óscar M. Domínguez, einem surrealistischen Maler aus Teneriffa.</p>
<p>Der Tenerife Espacio de las Artes selbst wurde 2008 fertiggestellt und vom Schweizer Architekturbüro Herzong &amp; de Meuron in Zusammenarbeit mit dem kanarischen Architekten Virgilio Gutierrez entworfen. Das Gebäude ist ein reiner Zementbau mit einem einzigartigen Grundriss aus zwei gestaffelten Dreiecken, die sich im hinteren Teil zu einer traditionellen quadratischen Fassade erweitern. So entsteht in dem leeren Raum zwischen den drei Gebäudeteilen ein dreieckiger Innenhof. Um das Ziel des Projekts zu erreichen, die gesamte Gemeinschaft zusammenzubringen und verschiedene kulturelle Interessen zu vereinen, sind dieser Innenhof und jeder Gebäudeteil von allen Seiten zugänglich, so dass es keine echte Vorder- oder Rückseite des Espacio de las Artes gibt.</p>
<p>Ein weiteres auffälliges Merkmal des Espacio de las Artes von Teneriffa ist die unglaubliche Anzahl der Fenster. Das relativ kleine Gebäude verfügt über 1.200 Glasfenster in 720 verschiedenen Formen und Größen, wobei einige Fenster vom Boden bis zur Decke reichen, während andere nur winzige, bullaugenartige Öffnungen sind, die in die Seitenwände des Gebäudes eingelassen sind. Zusammen mit der großen Öffnung in der Mitte des Espacio de las Artes sorgen diese Fenster dafür, dass das natürliche Sonnenlicht tagsüber den größten Teil der Beleuchtung des Gebäudes ausmacht. Diese Offenheit des Gebäudes war ein weiteres Ziel der an der Planung beteiligten Architekten. Es war beabsichtigt, dieses neue Merkmal von Santa Cruz mit dem umliegenden Barranco-Viertel zu verbinden, insbesondere mit dem Museo de la Naturaleza y Arqueología, einem Naturkundemuseum, das sich neben dem Espacio de las Artes befindet.</p>
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