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	<title>gespiegelt Archive - archiscapes.de</title>
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		<title>Konzerthaus des Dänischen Rundfunks</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/konzerthaus-des-daenischen-rundfunks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 17:06:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Konzerthaus des Dänischen Rundfunks Geplant vom Architekten Jean Nouvel im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen Gebäudeart/ Konzerthaus Größe/ 25.000 m² Bauzeit/ 2002-2009 Auftraggeber/ Danmarks Radio (DR) Architekt/ Jean Nouvel Der Stadtteil Ørestad auf der Insel Amager in Kopenhagen, ist seit Mitte der 1990er Jahre ein heißes Pflaster für Bauvorhaben, da das Gebiet aggressiv erschlossen wurde, um...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/154d85d87e4c4f76a22c650e03a110b0" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Konzerthaus des Dänischen Rundfunks</h1>
<h2>Geplant vom Architekten Jean Nouvel im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Konzerthaus<br />
<strong>Größe</strong>/ 25.000 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2002-2009<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Danmarks Radio (DR)<br />
<strong>Architekt</strong>/ Jean Nouvel</p>
<p>Der Stadtteil Ørestad auf der Insel Amager in Kopenhagen, ist seit Mitte der 1990er Jahre ein heißes Pflaster für Bauvorhaben, da das Gebiet aggressiv erschlossen wurde, um das städtische Wachstum zu fördern. Ein Großteil dieser Entwicklung erfolgte in Form von atemberaubenden und opulenten Designprojekten von einigen der besten Architekturbüros der Welt. Eines dieser Projekte ist das Konzerthaus Kopenhagen (auf Dänisch DR Koncerthuset genannt).</p>
<p>Die Konzerthalle war die Vision des weltberühmten, mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten französischen Architekten Jean Nouvel in Zusammenarbeit mit mehreren Spezialberatern. Sein Architekturbüro entwarf einen strengen, rechteckigen Entwurf mit scharfen Kanten und Ecken. Nouvel sagte, er habe sich für dieses Konzept entschieden, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass sich das Gebäude in einem neuen, unerschlossenen Teil der Stadt befinden würde, der weder eine Geschichte noch einen festen Charakter hat. Der kühne Entwurf dieses Projekts soll eine Identität für das Gebiet schaffen, die dessen künftige Entwicklung prägen kann.</p>
<p>Die Fassade der Kopenhagener Konzerthalle besteht aus mehr als viertausend Quadratmetern schwarzem Kabelnetz. Das Dach des rechteckigen Gebäudes besteht aus Klarglas. Beides zusammen bewirkt, dass die Konzerthalle halbtransparent ist und der Himmel dahinter teilweise sichtbar ist. Das ehrgeizige Projekt überstieg sowohl das ursprüngliche Budget als auch mehrere erweiterte Budgets, wurde aber schließlich im Januar 2009 mit der Einweihung durch Dänemarks Königin Margrethe II. abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war es die teuerste Konzerthalle der Welt, ähnlich wie die <strong><a href="https://archiscapes.de/downloads/koenigliche-oper-in-kopenhagen/">königliche Oper in Kopenhagen</a></strong>, die einige Jahre zuvor eine ähnliche Auszeichnung als extravaganteste Konzerthalle der Welt bekommen hat. Das Design wurde 2010 von der englischen Architektur- und Lifestyle-Zeitschrift Wallpaper als bestes neues öffentliches Haus ausgezeichnet.</p>
<p>Das Innere des Konzerthauses ist sehr geräumig und bietet Platz für 1.800 Gäste im Auditorium. Die Pfeifenorgel ist mit über sechstausend Pfeifen gewaltig. Der Gebäudekomplex beherbergt auch drei Aufnahmestudios, von denen jedes eine andere Akustik hat, so dass es viele verschiedene Arten von Künstlern aufnehmen kann, ohne dass die Akustik leidet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Blaue Planet Aquarium</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/der-blaue-planet-aquarium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 14:35:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Blaue Planet Nordeuropas größtes Aquarium vom Architekturbüro 3XN Gebäudeart/ Aquarium Größe/ rund 10.000 m² Bauzeit/ 2010-2013 Architekt/ 3XN, Kim Herford Nielson „Der blaue Planet“, Dänemarks neues Nationalaquarium, begeistert auf Anhieb durch seine skulpturale Form. Inspiriert vom Wassers in endloser Bewegung, symbolisiert das Gebäude einen großen Strudel, welcher mit seinen markanten Strudelblättern Aufmerksamkeit erregt sich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/der-blaue-planet-aquarium/">Der Blaue Planet Aquarium</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/da243444da644d7094eb9434e1a559da" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Der Blaue Planet</h1>
<h2>Nordeuropas größtes Aquarium vom Architekturbüro 3XN</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Aquarium<br />
<strong>Größe</strong>/ rund 10.000 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2010-2013<br />
<strong>Architekt</strong>/ <a href="https://archiscapes.de/?s=3XN">3XN</a>, Kim Herford Nielson</p>
<p>„Der blaue Planet“, Dänemarks neues Nationalaquarium, begeistert auf Anhieb durch seine skulpturale Form. Inspiriert vom Wassers in endloser Bewegung, symbolisiert das Gebäude einen großen Strudel, welcher mit seinen markanten Strudelblättern Aufmerksamkeit erregt sich aber gleichzeitig als Gebäude je nach Blickwinkel, Entfernung und Tageslichtverhältnissen in seinem Aussehen dramatisch verändert. Betrachtet man es aus der Luft, ist es fast ganz weiß und erinnert in seinen Konturen an einen Seestern. Von vorne jedoch, erinnern die organischen Linien des Gebäudes eher an silbrig-graue Wellen oder ein riesiges Meerestier. Die Fassade ist mit mehr als 33.000 kleinen rautenförmigen Aluminiumschindeln verkleidet, die sich der organischen Form des Gebäudes anpassen und bei näherer Betrachtung an Fischschuppen erinnern. Ein Gebäude also, das zur Interpretation einlädt.</p>
<p>Das Strudel-Konzept überzeugt nicht nur wegen seiner visuellen Assoziationen, sondern auch durch seine Flexibilität, weil es eine praktische Herausforderung der Entwurfsaufgabe auf elegante Weise löst: Es stellt sicher, dass einer oder mehrere der „Strudel“-Arme mit relativer Leichtigkeit und ohne die Integrität des Gebäudes oder den Betrieb des Aquariums zu stören, um mehr als 30 % erweitert werden können, um mehr Ausstellungsfläche zu schaffen.</p>
<p>Der Blaue Planet befindet sich auf einer, dem Meer zugewandten, erhöhten Landzunge nördlich des Hafens von Kastrup. Die markante Form des Gebäudes ist für Reisende, die mit dem Flugzeug auf dem nahe gelegenen Kopenhagener Flughafen ankommen, deutlich sichtbar. Das Aquarium erstreckt sich über die ursprüngliche Küstenlinie hinaus, was besondere Anforderungen an die Strukturen der Anlage in einem zu Senkungen neigenden Gelände stellt. Das Bauwerk ist auf Pfählen gegründet, und alle Abwasserkonstruktionen sind in der Betonstruktur aufgehängt. Die architektonische Fassadengestaltung des Gebäudes bildet die Grundlage für den Entwurf der Stahlkonstruktionen. Das Tragsystem besteht aus 54 einzigartigen Stahlrahmen, die durch ihre radiale Anordnung und Geometrie die Basis der gebogenen Fassaden bilden. Zudem wurde eine Versorgungsleitung 1,7 km weit in den Öresund hinein gebaut, um geeignetes Wasser für die Aquarien zu erhalten. Auch das Kühlsystem für die einzelnen Becken und das Klimasystem für die öffentlichen Bereiche werden mit Meerwasser betrieben.</p>
<p>Die Besucher erreichen den Eingang, indem sie dem ersten und längsten Arm des „Strudels“ folgen. Vorbei an großen angelegten Wasserflächen gelangt man in einem fließenden Übergang in das Gebäude. Fast bekommt man den Eindruck vom Strudel unter die Meeresoberfläche gezogen zu werden.</p>
<p>Ein kreisförmiges Foyer bildet das Zentrum des Aquariums. Von hier gelangt man in die unterschiedlichen Themenwelten, welche in den jeweiligen Armen untergebracht sind. Durch die Ermöglichung mehrerer Routen wird das Risiko von Warteschlangen vor den einzelnen Aquarien verringert. Die Innenräume reichen von weiträumigen bis hin zu intimen Umgebungen, so dass die Architektur und die Exponate gemeinsam eine Reihe unterschiedlicher Räume und Stimmungen vermitteln.</p>
<p>Die Ausstellung ist ein Gesamtkonzept, das allen Besuchern ein sinnliches und fesselndes Erlebnis des Lebens im und unter Wasser bietet. Eine Mischung aus Licht, Ton, fortschrittlicher AV-Technologie, Projektionen, Film, Interaktivität, Grafiken, Illustrationen und Schildern, die sich an alle Altersgruppen richtet, sorgt dafür, dass jeder Besucher, unabhängig von seinem Hintergrund oder seinen Interessen, das bestmögliche Erlebnis hat. Als einziges Aquarium in Dänemark konzentriert sich das Aquarium auf das gesamte aquatische Leben &#8211; in kalten und warmen Gewässern, in Süß- und Salzwasser. Insgesamt enthält Der Blaue Planet ca. 7 Millionen Liter Wasser und 53 Aquarien und Ausstellungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Kristall in Kopenhagen</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/der-kristall-in-kopenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 17:17:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Der Kristall&#8220; Modernes Bürogebäude, geplant vom Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen in Kopenhagen Gebäudeart/ Bürogebäude Größe/ 6.600 m² Bauzeit/ 2008 &#8211; 2010 Auftraggeber/ Nykredit Architekt/ Schmidt Hammer Lassen „Es handelt sich um eine transparente, geometrische, verglaste Form, die nur auf einem einzigen Punkt ruht und als visuell leichte, kristalline Struktur über dem Platz schwebt.“ So beschreiben...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg06.met.vgwort.de/na/c329920fe5ba4f73b0ae8bd94f226f27" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>&#8222;Der Kristall&#8220;</h1>
<h2>Modernes Bürogebäude, geplant vom Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen in Kopenhagen</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Bürogebäude<br />
<strong>Größe</strong>/ 6.600 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2008 &#8211; 2010<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Nykredit<br />
<strong>Architekt</strong>/ <a href="https://archiscapes.de/?s=Schmidt+Hammer+Lassen">Schmidt Hammer Lassen</a></p>
<p>„Es handelt sich um eine transparente, geometrische, verglaste Form, die nur auf einem einzigen Punkt ruht und als visuell leichte, kristalline Struktur über dem Platz schwebt.“ So beschreiben Schmidt Hammer Lassen den „Kristall“ &#8211; ein spektakuläres Bürogebäude an der Kopenhagener Hafenfront.</p>
<p>Das Gebäude ist eine Erweiterung des bestehenden Hauptsitzes der Nykredit Bank, im Nachbargebäude am Wasser. Dieser, im Vergleich, ziemlich streng aussehenden Kubus wurde von denselben Architekten entworfen und im Jahr 2000 eröffnet. Vergleicht man beide Gebäude miteinander, wird der architektonische Wandel in dieser Zeit sehr deutlich.</p>
<p>„Der Kristall&#8220; ist so geformt und konzipiert, dass er öffentliche Durchgänge und Sichtverbindungen unter dem Gebäude zulässt und mit seiner Umgebung interagiert. Der Name &#8222;Der Kristall&#8220; bezieht sich auf die kristallartige und asymmetrische Form des Gebäudes.</p>
<p>Eine komplexe, rhombische Stahlkonstruktion hält die Innenräume flexibel und stützenfrei. Da diese Struktur nur auf wenigen Punkten ruht, hebt sie das Gebäude an, um einen Durchgang darunter zu ermöglichen. Das Innere des Gebäudes entspricht den Anforderungen an Funktionalität, Flexibilität und Effizienz. Der typische Grundriss ist Z-förmig um zwei Atrien angeordnet, so dass alle Arbeitsplätze gut belichtet sind und einen Ausblick haben. Die Anordnung des Grundrisses ermöglicht die Unterbringung von Großraumbüros, Einzelbüros oder Besprechungsräumen.</p>
<p>Das Gebäude ist insgesamt sechs Stockwerke hoch und misst an der niedrigsten Stelle 31 Meter und an der höchsten Stelle 34 Meter.</p>
<p>Die Freifläche vor dem Gebäude wurde mit einem kreisförmigen Becken und zahlreichen Wasserfontainen gestaltet, die sich im Laufe des Tages verändern und an heißen Tagen Kinder zum Spielen anlocken.</p>
<p>Das Gebäude sieht jedoch nicht nur optisch spektakulär aus – es ist darüber hinaus auch äußerst nachhaltig.</p>
<p>Das Planungsteam hat einen ganzheitlichen Ansatz für die Umweltstrategie des Projekts entwickelt. Es ist gelungen, ein völlig transparentes Bürogebäude mit einem außergewöhnlich niedrigen Energieverbrauch von 70 kWh pro Quadratmeter zu kombinieren, was bedeutet, dass das Gebäude 25 Prozent weniger Energie verbraucht als die Anforderungen der geltenden Energiegesetze. Das Dach ist mit hocheffizienten Fotovoltaikpaneelen bedeckt, die 80.000 kWh pro Jahr erzeugen. Darüber hinaus bietet die dreischichtige innere Glasfassade eine äußerst effektive Wärmedämmung mit einem U-Wert von nur 0,7 Wh pro Quadratmeter.</p>
<p>Die doppelt verglaste Fassade verfügt über einen integrierten Sonnenschutz, mit dem sich das Gebäude an wechselnde Lichtverhältnisse anpassen kann und ist mit einem subtilen Design verziert, das den Sonneneinfall mindert, das Tageslicht reflektiert und dem Gebäude einen homogenen Ausdruck verleiht.</p>
<p>Das Regenwasser wird im Gebäude und in der Umgebung aufgefangen und für die Toiletten und die Kühlung verwendet. Das Wasser aus dem Hafen wird im Sommer zur zusätzlichen Kühlung des Hauses genutzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/der-kristall-in-kopenhagen/">Der Kristall in Kopenhagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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