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	<title>Kulturgebäude Archive - archiscapes.de</title>
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	<description>Kostenlose Architekturbilder</description>
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	<title>Kulturgebäude Archive - archiscapes.de</title>
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		<title>L’Hemisfèric</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/lhemisferic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Schmies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 12:24:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>L’Hemisfèric kulturelles Gebäude, Planetarium und Kino in der Ciudad de las Artes y de las Ciencias in Valencia, geplant von Santiago Calatrava Gebäudeart/ Kulturgebäude Größe/ 13.000 m² Fertigstellung/ 1998 Architekt/ Santiago Calatrava Der Bereich der Architektur wird gemeinhin als pragmatisches künstlerisches Medium betrachtet. Es gibt zwar durchaus künstlerische Ausdrucksformen bei der Gestaltung von Gebäuden, aber...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/67c6ed10957c47a7874599ec31a61125" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>L’Hemisfèric</h1>
<h2>kulturelles Gebäude, Planetarium und Kino in der Ciudad de las Artes y de las Ciencias in Valencia, geplant von Santiago Calatrava</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Kulturgebäude<br />
<strong>Größe</strong>/ 13.000 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 1998<br />
<strong>Architekt</strong>/ Santiago Calatrava</p>
<p>Der Bereich der Architektur wird gemeinhin als pragmatisches künstlerisches Medium betrachtet. Es gibt zwar durchaus künstlerische Ausdrucksformen bei der Gestaltung von Gebäuden, aber sie sind immer auf einen größeren Zweck oder eine Gestaltungsanforderung ausgerichtet. Es liegt eine gewisse Schönheit in einer Fassade, die die Energieeffizienz erhöht, oder in einem Korridor, der den gesamten Fußgängerverkehr perfekt abwickelt. Manche Bauwerke sind jedoch so avantgardistisch, dass ihre Architektur nur als künstlerischer Ausdruck in seiner reinsten Form betrachtet werden kann. Ein solches Gebäude ist das visuell beeindruckende Planetarium, Kino und Kulturgebäude L&#8217;Hemisfèric im Stadtviertel La Ciudad de las Artes (Stadt der Künste) in Valencia, Spanien.</p>
<p>Das L&#8217;Hemisfèric ist die Designvision des spanischen Architekten und Künstlers Santiago Calatrava. Es wurde 1998 fertig gestellt und diente als Eckpfeiler des neuen Kulturkomplexes La Ciudad de las Artes y las Ciencias, der zu dieser Zeit in Valencia zur Förderung von Kunst und Wissenschaft errichtet wurde. Das ehrgeizige Gebäudekonzept besteht im Wesentlichen aus einer langen und schmalen Kuppelkonstruktion. Das Dach dieser Kuppel besteht in der Mitte aus weißem Beton, während die Ränder aus großen Glaspaneelen bestehen, durch die natürliches Licht ins Innere fällt. Die Seiten des Zentrums wurden vollständig offen gelassen, so dass das L&#8217;Hemisfèric ein integrierter Teil der Ciudad de las Artes ist. Im Inneren befindet sich eine große weiße Kugel, die für audiovisuelle Projektionen verwendet wird. Das gesamte Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe einer künstlichen Lagune. Die wahre architektonische Kunstfertigkeit des Bauwerks wird deutlich, wenn man das Gebäude an einem sonnigen Tag von der anderen Seite der Lagune aus betrachtet: Die Kugel in der Mitte und die Spiegelung im Wasser lassen es wie ein riesiges Auge aussehen, das &#8222;Auge der menschlichen Erkenntnis&#8220;, wie Calatrava es beschrieben hat. Dieses Maß an Anordnung und Technik macht diesen Entwurf von einer bloßen architektonischen Leistung zu einem echten Kunstwerk.</p>
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		<title>Alte Oper Frankfurt</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/alte-oper-frankfurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Schmies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 13:24:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Oper Konzert- und Veranstaltungshaus in Frankfurt a.M., geplant von Helmut Braun und Martin Schlockermann Gebäudeart/ Konzert- und Veranstaltungshaus Größe/ 20.000 m² Fertigstellung/ 1981 Baukosten/ 200 Milliarden DM Auftraggeber/ Stadt Frankfurt/ Main unter Mitwirkung der Aktionsgemeinschaft Opernhaus Architekt/ Helmut Braun und Martin Schlockermann Eine Herausforderung, mit der sich Architekten häufig auseinandersetzen müssen, ist die Integration...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/1328e2c9f61241279b092ebe130b96c5" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Alte Oper</h1>
<h2>Konzert- und Veranstaltungshaus in Frankfurt a.M., geplant von Helmut Braun und Martin Schlockermann</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Konzert- und Veranstaltungshaus<br />
<strong>Größe</strong>/ 20.000 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 1981<br />
<strong>Baukosten</strong>/ 200 Milliarden DM<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Stadt Frankfurt/ Main unter Mitwirkung der Aktionsgemeinschaft Opernhaus<br />
<strong>Architekt</strong>/ Helmut Braun und Martin Schlockermann</p>
<p>Eine Herausforderung, mit der sich Architekten häufig auseinandersetzen müssen, ist die Integration moderner Nutzungskonzepte in bestehende Stadtviertel, die mitunter tiefe historische Wurzeln haben. Dies gilt vor allem in Europa, wo ein neues Bürogebäude inmitten jahrhundertealter Strukturen errichtet werden kann. Manchmal ist es die beste Option, die ursprüngliche Konstruktion zu renovieren und für moderne Zwecke umzurüsten. Ein Beispiel für diese Art von Architektur ist die Alte Oper in Frankfurt am Main, Deutschland.</p>
<p>Die Alte Oper wurde ursprünglich 1880 als opulentes Frankfurter Opernhaus gebaut und von den deutschen Architekten Richard Lucae und Philipp Holzmann entworfen. Sie diente diesem Zweck viele Jahre lang und war Schauplatz der Uraufführung einiger prominenter Opern, wurde jedoch durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und unbrauchbar gemacht. Kurz nach Kriegsende wurde jedoch eine Bürgerinitiative gegründet, um Mittel für den Wiederaufbau des Opernhauses zu sammeln. Das Projekt ging schließlich an die deutschen Architekten Helmut Braun und Martin Schlockermann, und das Gebäude wurde 1981 als moderner Konzertsaal wiedereröffnet.</p>
<p>Das erste, was an der Alten Oper sofort auffällt, ist ihr ausgeprägter architektonischer Stil der italienischen Renaissance, der sofort an die Epoche erinnert, in der sie ursprünglich gebaut wurde. Sie hat hohe Wände aus weißem Kalkstein und ein flaches, dreieckiges Dach mit Arkaden aus Bögen, Skulpturen und anderen Verzierungen rundherum. Wie viele Konzerthäuser von internationaler Bedeutung verfügt es über mehrere Konzertsäle, von denen der größte 2 500 Personen fasst, während die anderen für kleinere oder experimentelle Aufführungen gedacht sind. Der Komplex verfügt auch über einen Mehrzweckraum, der für eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Kunstausstellungen und Kunsthandwerkermärkte genutzt wird. Mit diesem Entwurf wird die schöne Fassade des ursprünglichen Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert erfolgreich für eine moderne Nutzung genutzt, die Kunst und Kultur in das Zentrum von Frankfurt bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Esplanade &#8211; Theatres on the Bay</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/esplanade-theatres-on-the-bay/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 12:47:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Esplanade &#8211; Theatres on the Bay Kulturzentrum in Singapur, geplant von DP Architects und Michael Wilford &#38; Partners Gebäudeart/ Kulturzentrum Größe/ 75.186 m² Bauzeit/ 1995-2002 Baukosten/ 600 Millionen Singapur-Dollar Auftraggeber/ The Esplanade Architekt/ DP Architects, James Stirling, Michael Wilford Im Jahr 1989 leitete die Regierung des Inselstaates Singapur eine Untersuchung ein, um den Status der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/d22307b4907648889eee610d5178c376" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Esplanade &#8211; Theatres on the Bay</h1>
<h2>Kulturzentrum in Singapur, geplant von DP Architects und Michael Wilford &amp; Partners</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Kulturzentrum<br />
<strong>Größe</strong>/ 75.186 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 1995-2002<br />
<strong>Baukosten</strong>/ 600 Millionen Singapur-Dollar<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ The Esplanade<br />
<strong>Architekt</strong>/ DP Architects, James Stirling, Michael Wilford</p>
<p>Im Jahr 1989 leitete die Regierung des Inselstaates Singapur eine Untersuchung ein, um den Status der künstlerischen Kultur in der Stadt zu ermitteln. Das Ergebnis war ein Bericht, der zu dem Schluss kam, dass die Regierung von Singapur aus verschiedenen Gründen keine gute Arbeit bei der Förderung der Künste leistete. Eines der großen Probleme, die in dem Bericht genannt wurden, war der Mangel an gehobenen Aufführungsorten. Um diesen Mangel zu beheben, startete die Regierung von Singapur ein ehrgeiziges Projekt, um ein Theater von Weltklasse für die Stadt zu entwerfen. Das Ergebnis war das Esplanade &#8211; Theaters on the Bay, das 2002 fertig gestellt wurde.</p>
<p>Das Esplanade &#8211; Theaters on the Bay wurde von dem in Singapur ansässigen Architekturbüro DP Architects in Zusammenarbeit mit dem britischen Büro Michael Wilford and Partners entworfen. Ziel des Projekts war es, ein ikonisches und zeitloses Bauwerk zu errichten, das einzigartig asiatisch ist, ohne dabei ethnische Stereotypen aufzurufen. Der Entwurf sieht zwei identische Gebäude mit elliptischen Grundrissen und Kuppeldächern vor. Die Außenhülle der beiden Kuppel der Hauptgebäude besteht aus Glas, die wiederum vollständig mit 7.000 dreieckigen Aluminiumplatten bedeckt sind. So kann das natürliche Sonnenlicht eindringen und das Foyer des Theaters erhellen, ohne dass es in der Äquatorsonne Singapurs zu heiß wird. Das Aussehen der Strukturen erinnert an die in Südostasien verbreitete Durian-Frucht. Der Raum zwischen den beiden Theatergebäuden wird durch einen öffentlichen Platz am Ufer des Singapore River ausgefüllt, der dazu beiträgt, die Gebäude mit dem Rest der Stadt zu verbinden.</p>
<p>Wie der Name schon andeutet, beherbergt das Esplanade &#8211; Theaters on the Bay mehrere verschiedene Theater. Die beiden wichtigsten Einrichtungen sind ein Theater mit 2.000 Plätzen und ein Konzertsaal mit 1.800 Plätzen. Außerdem gibt es vier kleinere Theater für experimentelle Aufführungen, darunter ein Amphitheater im Freien mit 600 Plätzen. In diesen Theatern treten in erster Linie einheimische Künstler und Interpreten auf, um dem ursprünglichen Ziel des Bauprojekts gerecht zu werden, aber es werden auch berühmte internationale Künstler eingeladen, um verschiedene Kulturen aus der ganzen Welt in das Herz von Singapur zu bringen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ozeaneum</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/ozeaneum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 10:54:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ozeaneum Naturkundemuseum in Stralsund, geplant von Architekturbüro Behnisch &#38; Partner Gebäudeart/ Naturkundemuseum Größe/ 17.400 m² Fertigstellung/ 2008 Auftraggeber/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund Architekt/ Behnisch Architekten Bei jedem Architekturprojekt gibt es eine Reihe von Hindernissen, die durch kreative Problemlösungen überwunden werden müssen. Dieser Aspekt kann sich jedoch erheblich verschärfen, wenn das Projekt in einem denkmalgeschützten Gebiet durchgeführt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/29d3b74a834f4523b85470f6cdc69b6e" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Ozeaneum</h1>
<h2>Naturkundemuseum in Stralsund, geplant von Architekturbüro Behnisch &amp; Partner</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Naturkundemuseum<br />
<strong>Größe</strong>/ 17.400 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 2008<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund<br />
<strong>Architekt</strong>/ Behnisch Architekten</p>
<p>Bei jedem Architekturprojekt gibt es eine Reihe von Hindernissen, die durch kreative Problemlösungen überwunden werden müssen. Dieser Aspekt kann sich jedoch erheblich verschärfen, wenn das Projekt in einem denkmalgeschützten Gebiet durchgeführt werden muss, in dem Gebäude und große Teile der umgebenden Infrastruktur nicht gestört werden dürfen. Dies ist der Fall beim Ozeaneum, einem ozeanographischen Naturkundemuseum in der Stadt Stralsund an der nordöstlichen Küste von Deutschland.</p>
<p>Das Ozeaneum liegt am Strelasund im historischen Hafenviertel von Stralsund und grenzt direkt an eine UNESCO-Welterbestätte. Das bedeutet, dass das Architekturbüro Behnisch &amp; Partner aus Stuttgart, das hinter dem Entwurfsprojekt steht, seine Arbeit sehr sorgfältig ausführen und nicht nur die physischen Auswirkungen seines Projekts berücksichtigen musste, sondern auch, wie sich seine Vision in das etablierte kulturelle Umfeld einfügen würde. Zu diesem Zweck bezogen sie ein bestehendes historisches Lagerhaus in ihre Pläne ein, in dem die Verwaltungsbüros des Museums und ein Mehrzwecksaal für Bildung und öffentliche Veranstaltungen untergebracht werden sollten.</p>
<p>Aufgrund der Nutzung des Gebäudes als ozeanografisches Museum beschlossen die Architekten, ein Gebäude zu entwerfen, das die Symbolik des umgebenden Meeres stärker aufgreift als die geometrisch gleichförmigen Gebäude in diesem sehr alten Viertel und sich dennoch am Wasser wohlfühlt. Ihr Entwurf verwendet abgerundete Kanten und eine wirbelnde Form, die an das im Meer wirbelnde Wasser erinnert. Die Fassade des Gebäudes besteht aus großen weißen Bändern aus frei beweglichem Stahl, die aussehen, als würden sich die Segel eines Schiffes im Wind wiegen.</p>
<p>Dieses Meeresthema setzt sich in der Inneneinrichtung des Ozeaneums fort. Eine Wand aus raumhohen Fenstern, die um das Erdgeschoss des Gebäudes herum verläuft, lässt das Gebäude von allen Seiten mit natürlichem Sonnenlicht durchfluten. Der Eingangsbereich ist so gestaltet, dass die Besucher aus allen Richtungen leicht ein- und ausströmen können, genau wie das Wasser des Ozeans. Die Museumsausstellungen selbst sind in vier Abschnitte unterteilt und befinden sich alle im oberen Stockwerk des Gebäudes. Auf diese Weise kann jeder Saal individuell gestaltet werden, so dass er zu den jeweiligen Ausstellungen passt, die dort gezeigt werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auditorio de Tenerife</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/auditorio-de-tenerife/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:57:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auditorio de Tenerife Opernhaus, geplant vom Stararchitekten Santiago Calatrava in Santa Cruz auf Teneriffa Gebäudeart/ Konzerthalle/Theater Größe/ 13.200 m² Bauzeit/ 1997 – 2003 Auftraggeber/ Cabildo Insular de Tenerife Architekt/ Santiago Calatrava Das vom Architekten Santiago Calatrava entworfene Auditorio de Tenerife befindet sich auf einer Landzunge zwischen dem Meerespark und dem Hafenrand direkt an der Uferpromenade...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7f92facc66d84f42985678fab2ff4370" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Auditorio de Tenerife</h1>
<h2>Opernhaus, geplant vom Stararchitekten Santiago Calatrava in Santa Cruz auf Teneriffa</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Konzerthalle/Theater<br />
<strong>Größe</strong>/ 13.200 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 1997 – 2003<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Cabildo Insular de Tenerife<br />
<strong>Architekt</strong>/ Santiago Calatrava</p>
<p>Das vom Architekten Santiago Calatrava entworfene Auditorio de Tenerife befindet sich auf einer Landzunge zwischen dem Meerespark und dem Hafenrand direkt an der Uferpromenade von Los Llanos in Santa Cruz, der Hauptstadt von Teneriffa. Früher wurde der Charakter dieses Stadtteils von Industriehallen und einer Raffinerie bestimmt, doch im Rahmen des Programms zur Wiederbelebung des westlichen Stadtgebietes wurde das komplette Areal grundlegend umgestaltet. Heute befindet sich dort nicht nur das Konzerthaus, sondern auch der der Meerespark César Manrique und das Palmetum.</p>
<p>Mit dem Bau des Auditorio de Tenerife verfolgte die Gemeindeverwaltung das Ziel, dem Sinfonieorchester von Teneriffa einen festen Sitz zu geben und das Gebiet zu einem kulturellen Anziehungspunkt zu machen. Die ursprünglich geplante Nutzung des Gebäudes für klassische Musik, Oper und Tanz, wurde nach und nach erweitert und dient nun auch als Konferenzzentrum und Ausstellungshalle.</p>
<p>Das sichtbarste Element des ganz aus Beton errichteten Gebäudes ist ein dramatisch gewölbtes Dach, dessen Form an eine sich auftürmende, krachende Welle erinnert. Diese schlanke Schale &#8211; bestehend aus zwei sich kreuzenden kegelförmigen Segmenten &#8211; schwingt sich in einer Kurve nach oben, um auf halber Strecke ihren höchsten Punkt (58 Meter) zu erreichen, sich anschließend immer weiter nach unten verjüngt und verschlankt und schließlich in einer speerförmigen Spitze, die auf den Eingang des Auditoriums zeigt endet. Die Welle erhebt sich von einem Betonsockel, der das gesamte Grundstück bedeckt und einen öffentlichen Platz bildet der den Höhenunterschied der verschiedenen Ebenen der umliegenden Straßen ausgleicht und die Besucher in einer Art Lobby im Freien empfängt.</p>
<p>Der Komplex umfasst einen Konzertsaal mit 1 800 Plätzen und einen Kammermusiksaal mit 400 Plätzen. Der letztgenannte Saal und die Nebenräume (Sanitäranlagen, Garderoben und Versorgungsbereiche) sind in den abgestuften Sockel integriert, der außen mit Basalt, dem typischen Vulkangestein der Inseln, verkleidet ist.</p>
<p>Die symmetrische Innenschale, in der sich der Hauptkonzertsaal befindet, entsteht rotationsförmig durch die Drehung einer Kurve hin zu einer Ellipse. Aus der Mitte dieses Körpers wurde ein Keil von etwa 15 Grad entfernt, so dass seine beiden Segmente aus akustischen Gründen mit einer Dicke von 60 Zentimetern einen ausgeprägten Grat bilden. An seinem obersten Punkt stützt er den Schwung des Daches.</p>
<p>Um die Akustik zu verbessern, haben die Holzpaneele im Inneren eine kristalline Form. Außerdem hat das Gebäude anstelle eines herkömmlichen Bühnenvorhangs eine Ziehharmonika aus vertikalen Aluminiumlamellen die, wenn sie hochgezogen sind, als Schallreflektoren über dem Orchestergraben fungieren.</p>
<p>Während die Verwaltungs- und Servicebereiche und das Auditorium künstlich klimatisiert sind, werden das Foyer und die Verkehrsbereiche auf natürliche Weise durch einen Luftstrom belüftet, der von den verglasten Räumen zwischen den Betonschalen ausgeht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Königliche Oper in Kopenhagen</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/koenigliche-oper-in-kopenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:52:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Königliche Oper in Kopenhagen Eines der luxuriösesten Opernhäuser der Welt geplant von Henning Larsen Gebäudeart/ Opernhaus Größe/ 41.000 m² Bauzeit/ 2001 – 2004 Auftraggeber/ A.P. Møller and Wife Chastine Mc-Kinney Møller’s Foundation for the Common Good Architekt/ Henning Larsen Wenn es um die opulentesten Opernhäuser der Welt geht, gibt es nur wenige, die so luxuriös...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/a248b7ff228948bd979e7f4b3b7e7ab9" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Königliche Oper in Kopenhagen</h1>
<h2>Eines der luxuriösesten Opernhäuser der Welt geplant von Henning Larsen</h2>
<p align="left"><strong>Gebäudeart</strong>/ Opernhaus<br />
<strong>Größe</strong>/ 41.000 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2001 – 2004<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ A.P. Møller and Wife Chastine Mc-Kinney Møller’s Foundation for the Common Good<br />
<strong>Architekt</strong>/ Henning Larsen</p>
<p class="western" align="left">Wenn es um die opulentesten Opernhäuser der Welt geht, gibt es nur wenige, die so luxuriös und prunkvoll sind wie das Kopenhagener Opernhaus, das auf der Insel Holmen in der dänischen Stadt Kopenhagen liegt. Das Opernhaus war die Vision des dänischen Schifffahrtsmagnaten Arnold Mærsk Mc-Kinney Møller und wurde von Chefarchitekt Henning Larsen in Zusammenarbeit mit den Ingenieurbüros Buro Happold und der Ramboll Group entworfen. Das im Oktober 2004 für 2,5 Milliarden dänische Kronen fertiggestellte Gebäude ist nach wie vor eines der teuersten Opernhäuser, die je gebaut wurden.</p>
<p class="western" align="left">Der Architekt Henning Larsen ist eng mit dem neofuturistischen Architekturstil verbunden, und dieser Einfluss ist im Kopenhagener Opernhaus allgegenwärtig. Der Entwurf verwendet den grauen Kalkstein von Jura Gelb in einer avantgardistischen Form mit einem breiten, schlichten Dach auf einer abstrakten, runden Fassade aus Metall und Glas. Die Lage des Opernhauses in der Mitte mehrerer zusammenlaufender Kanäle vermittelt den Eindruck, als sei das Gebäude selbst eine Insel. Es ist durch massive Eichenholzbrücken mit den umliegenden Stadtteilen verbunden.</p>
<p class="western" align="left">Das Innere des Opernhauses steht in dem Ruf, bis zum Exzess luxuriös zu sein. Der Boden des Foyers besteht aus wunderschönem Perlatino-Marmor, der aus den antiken Marmorsteinbrüchen Siziliens importiert wurde. Im Foyer befinden sich außerdem modern anmutende Kronleuchter des Künstlers Olafur Eliasson und Bronzereliefs des Künstlers Per Kirkeby. Das Dach des Auditoriums schließlich ist mit 100% reinem Blattgold vergoldet.</p>
<p class="western" align="left">Larsen hat bei der Gestaltung des Gebäudes nicht nur auf die schicke Optik geachtet, sondern auch auf die Nutzung des Gebäudes als Aufführungsort für Musik. Der Orchestergraben ist einer der größten der Welt und bietet Platz für 110 Musiker. Die Akustik des Auditoriums wurde sorgfältig entworfen und getestet, um die höchste Qualität zu gewährleisten. Wenn ein komplettes Orchester auftritt, ist die Musik aus dem Opernhaus so stark, dass sie den normalerweise in der Stadt Kopenhagen zulässigen Lärmpegel übersteigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/koenigliche-oper-in-kopenhagen/">Königliche Oper in Kopenhagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TEA Tenerife Espacio de las Artes</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/tea-tenerife-espacio-de-las-artes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:24:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>TEA Tenerife Espacio de las Artes Ein Kunst- und Kulturzentrum, geplant vom Architektenbüro Herzog &#38; de Meuron zusammen mit dem örtlichen Architekten Virgilio Gutiérrez in Santa Cruz auf Teneriffa Gebäudeart/ Kunst- und Kulturzentrum Größe/ 20.600 m² Bauzeit/ 2002-2008 Auftraggeber/ Cabildo Insular de Tenerife Architekt/ Herzog &#38; de Meuron, Virgilio Gutiérrez Der Tenerife Espacio de las...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/7bed167e5a134d2199a166ebc48994a2" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>TEA Tenerife Espacio de las Artes</h1>
<h2>Ein Kunst- und Kulturzentrum, geplant vom Architektenbüro Herzog &amp; de Meuron zusammen mit dem örtlichen Architekten Virgilio Gutiérrez in Santa Cruz auf Teneriffa</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Kunst- und Kulturzentrum<br />
<strong>Größe</strong>/ 20.600 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2002-2008<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Cabildo Insular de Tenerife<br />
<strong>Architekt</strong>/ Herzog &amp; de Meuron, Virgilio Gutiérrez</p>
<p>Der Tenerife Espacio de las Artes, kurz TEA, ist ein Kunstmuseum und ein Kulturzentrum in der Stadt Santa Cruz auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa. Es ist als Gemeinschaftszentrum zur Förderung von Kunst und Kultur auf der Insel gedacht und beherbergt eine öffentliche Bibliothek, ein Institut für Fotografie, ein Café, ein Kino und eine ständige Ausstellung der Werke von Óscar M. Domínguez, einem surrealistischen Maler aus Teneriffa.</p>
<p>Der Tenerife Espacio de las Artes selbst wurde 2008 fertiggestellt und vom Schweizer Architekturbüro Herzong &amp; de Meuron in Zusammenarbeit mit dem kanarischen Architekten Virgilio Gutierrez entworfen. Das Gebäude ist ein reiner Zementbau mit einem einzigartigen Grundriss aus zwei gestaffelten Dreiecken, die sich im hinteren Teil zu einer traditionellen quadratischen Fassade erweitern. So entsteht in dem leeren Raum zwischen den drei Gebäudeteilen ein dreieckiger Innenhof. Um das Ziel des Projekts zu erreichen, die gesamte Gemeinschaft zusammenzubringen und verschiedene kulturelle Interessen zu vereinen, sind dieser Innenhof und jeder Gebäudeteil von allen Seiten zugänglich, so dass es keine echte Vorder- oder Rückseite des Espacio de las Artes gibt.</p>
<p>Ein weiteres auffälliges Merkmal des Espacio de las Artes von Teneriffa ist die unglaubliche Anzahl der Fenster. Das relativ kleine Gebäude verfügt über 1.200 Glasfenster in 720 verschiedenen Formen und Größen, wobei einige Fenster vom Boden bis zur Decke reichen, während andere nur winzige, bullaugenartige Öffnungen sind, die in die Seitenwände des Gebäudes eingelassen sind. Zusammen mit der großen Öffnung in der Mitte des Espacio de las Artes sorgen diese Fenster dafür, dass das natürliche Sonnenlicht tagsüber den größten Teil der Beleuchtung des Gebäudes ausmacht. Diese Offenheit des Gebäudes war ein weiteres Ziel der an der Planung beteiligten Architekten. Es war beabsichtigt, dieses neue Merkmal von Santa Cruz mit dem umliegenden Barranco-Viertel zu verbinden, insbesondere mit dem Museo de la Naturaleza y Arqueología, einem Naturkundemuseum, das sich neben dem Espacio de las Artes befindet.</p>
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		<title>Konzerthaus des Dänischen Rundfunks</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/konzerthaus-des-daenischen-rundfunks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 17:06:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Konzerthaus des Dänischen Rundfunks Geplant vom Architekten Jean Nouvel im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen Gebäudeart/ Konzerthaus Größe/ 25.000 m² Bauzeit/ 2002-2009 Auftraggeber/ Danmarks Radio (DR) Architekt/ Jean Nouvel Der Stadtteil Ørestad auf der Insel Amager in Kopenhagen, ist seit Mitte der 1990er Jahre ein heißes Pflaster für Bauvorhaben, da das Gebiet aggressiv erschlossen wurde, um...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/154d85d87e4c4f76a22c650e03a110b0" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Konzerthaus des Dänischen Rundfunks</h1>
<h2>Geplant vom Architekten Jean Nouvel im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Konzerthaus<br />
<strong>Größe</strong>/ 25.000 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2002-2009<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Danmarks Radio (DR)<br />
<strong>Architekt</strong>/ Jean Nouvel</p>
<p>Der Stadtteil Ørestad auf der Insel Amager in Kopenhagen, ist seit Mitte der 1990er Jahre ein heißes Pflaster für Bauvorhaben, da das Gebiet aggressiv erschlossen wurde, um das städtische Wachstum zu fördern. Ein Großteil dieser Entwicklung erfolgte in Form von atemberaubenden und opulenten Designprojekten von einigen der besten Architekturbüros der Welt. Eines dieser Projekte ist das Konzerthaus Kopenhagen (auf Dänisch DR Koncerthuset genannt).</p>
<p>Die Konzerthalle war die Vision des weltberühmten, mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten französischen Architekten Jean Nouvel in Zusammenarbeit mit mehreren Spezialberatern. Sein Architekturbüro entwarf einen strengen, rechteckigen Entwurf mit scharfen Kanten und Ecken. Nouvel sagte, er habe sich für dieses Konzept entschieden, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass sich das Gebäude in einem neuen, unerschlossenen Teil der Stadt befinden würde, der weder eine Geschichte noch einen festen Charakter hat. Der kühne Entwurf dieses Projekts soll eine Identität für das Gebiet schaffen, die dessen künftige Entwicklung prägen kann.</p>
<p>Die Fassade der Kopenhagener Konzerthalle besteht aus mehr als viertausend Quadratmetern schwarzem Kabelnetz. Das Dach des rechteckigen Gebäudes besteht aus Klarglas. Beides zusammen bewirkt, dass die Konzerthalle halbtransparent ist und der Himmel dahinter teilweise sichtbar ist. Das ehrgeizige Projekt überstieg sowohl das ursprüngliche Budget als auch mehrere erweiterte Budgets, wurde aber schließlich im Januar 2009 mit der Einweihung durch Dänemarks Königin Margrethe II. abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war es die teuerste Konzerthalle der Welt, ähnlich wie die <strong><a href="https://archiscapes.de/downloads/koenigliche-oper-in-kopenhagen/">königliche Oper in Kopenhagen</a></strong>, die einige Jahre zuvor eine ähnliche Auszeichnung als extravaganteste Konzerthalle der Welt bekommen hat. Das Design wurde 2010 von der englischen Architektur- und Lifestyle-Zeitschrift Wallpaper als bestes neues öffentliches Haus ausgezeichnet.</p>
<p>Das Innere des Konzerthauses ist sehr geräumig und bietet Platz für 1.800 Gäste im Auditorium. Die Pfeifenorgel ist mit über sechstausend Pfeifen gewaltig. Der Gebäudekomplex beherbergt auch drei Aufnahmestudios, von denen jedes eine andere Akustik hat, so dass es viele verschiedene Arten von Künstlern aufnehmen kann, ohne dass die Akustik leidet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der schwarze Diamant in Kopenhagen</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/der-schwarze-diamant-in-kopenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 14:28:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schwarze Diamant oder Den Sorte Diamant Neuer Anbau der Königlichen Bibliothek, geplant vom Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen in Kopenhagen Gebäudeart/ Bibliothek Größe/ 21.000 m² Neubau/ 7.000 m² Umbau Bauzeit/ 1995 – 1999 Auftraggeber/ Danish Ministry of Culture Architekt/ Schmidt Hammer Lassen Der Erweiterungsbau der Königlichen Bibliothek ist eines der bedeutendsten architektonischen Wahrzeichen der Kopenhagener...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/der-schwarze-diamant-in-kopenhagen/">Der schwarze Diamant in Kopenhagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg06.met.vgwort.de/na/b50493abfeee421e9858a4ea0981a1ac" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Der Schwarze Diamant oder Den Sorte Diamant</h1>
<h2>Neuer Anbau der Königlichen Bibliothek, geplant vom Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen in Kopenhagen</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Bibliothek<br />
<strong>Größe</strong>/ 21.000 m² Neubau/ 7.000 m² Umbau<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 1995 – 1999<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Danish Ministry of Culture<br />
<strong>Architekt</strong>/ <a href="https://archiscapes.de/?s=Schmidt+Hammer+Lassen">Schmidt Hammer Lassen</a></p>
<p>Der Erweiterungsbau der Königlichen Bibliothek ist eines der bedeutendsten architektonischen Wahrzeichen der Kopenhagener Uferpromenade. Der wegen seiner Form eines skulpturalen Würfels und seiner schwarzen Granitverkleidung als &#8222;Schwarzer Diamant&#8220; bezeichnete Bibliotheksanbau war das erste einer Reihe von groß angelegten Kulturgebäuden entlang der Kopenhagener Uferpromenade. Das offene Gebäude umfasst ein Café, eine Buchhandlung, einen Ausstellungsraum, ein Restaurant, wissenschaftliche und literarische Einrichtungen, Lesesäle, eine Dachterrasse und einen Saal mit 600 Plätzen für Konzerte, Theateraufführungen und Konferenzen. Außerdem beherbergt es drei Museen: das Nationale Museum für Fotografie, das Museum für dänische Karikaturkunst und das Dänische Buchmuseum.</p>
<p>Die kubische Form des Gebäudes neigt sich zur Seite, da die Fassaden schräg geschnitten sind. Dies verleiht dem Gebäude eine Dynamik, die es von einem traditionellen Haus mit senkrechten Fassaden unterscheidet. Dem Wasser zugewandt, teilt ein großer Einschnitt die schwarze Masse des Gebäudes in zwei Hälften. Dieser Schnitt ist mit Glas bedeckt und enthält das helle Atrium des Gebäudes.</p>
<p>1993 schrieb das Kulturministerium einen internationalen Architekturwettbewerb für einen Erweiterungsbau der Königlichen Bibliothek auf dem Kopenhagener Slotsholmen aus.</p>
<p>Das relativ junge und unbekannte Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen erhielt den Zuschlag, und 1999 wurde eines der wichtigsten neuen architektonischen Wahrzeichen Kopenhagens am Wasser fertiggestellt.</p>
<p>Der Anbau ist mit dem alten Bibliotheksgebäude aus rotem Backstein verbunden, das 1906 von dem Architekten H.J. Holm entworfen wurde. Die Verbindung zwischen den beiden Gebäuden wird paradoxerweise durch Kontraste hergestellt: Die matten roten Backsteinfassaden des alten Bibliotheksgebäudes stehen im Gegensatz zu den glänzenden schwarzen Granitfassaden des neuen Gebäudes.</p>
<p>Der Altbau ist symmetrisch, während der Anbau asymmetrisch ist. Schließlich steht das Gebäude von Holm fest auf dem Boden, während der Schwarze Diamant auf einem Glasband schwebt. Von außen gibt dieses Glasband den Blick auf das Foyer des Gebäudes frei, während es von innen einen Panoramablick auf den Hafen eröffnet.</p>
<p>Im Gegensatz zum Äußeren des Gebäudes ist das Innere der Bibliothek hell, freundlich und organisch. Auf jeder Seite hat das Foyer niedrige Decken, während sich das helle Atrium in der Mitte durch alle Etagen des Gebäudes zieht. Von hier aus kann man die Balkone aller Etagen sehen, die sich wie weiße Wellen zum Atrium hin ausbreiten.</p>
<p>Vom Atrium aus gelangt man mit Fahrstühlen in die nächste Ebene des Gebäudes. Hier ist das neue Gebäude mit der alten Bibliothek durch eine 18 Meter breite Brücke über die Christians Brygge Straße verbunden. Die Brücke ist von Glaswänden umgeben, die eine Öffnung zur Stadt signalisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/der-schwarze-diamant-in-kopenhagen/">Der schwarze Diamant in Kopenhagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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