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	<title>Architektur Archive - archiscapes.de</title>
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	<title>Architektur Archive - archiscapes.de</title>
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		<title>Bauhaus in Dessau</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/bauhaus-in-dessau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 12:50:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bauhaus Schulgebäude in Dessau &#8211; geplant von Walter Gropius Gebäudeart/ Schulgebäude Größe/ 12.275 m² Fertigstellung/ 1926 Auftraggeber/ Stadt Dessau Architekt/ Walter Gropius Es ist leicht, sich die Architektur als eine hochmoderne Kunstform vorzustellen, bei der der Fortschritt immer geradlinig verläuft, aber tatsächlich gibt es viele moderne Gebäude, die Aspekte längst vergangener Architekturstile neu interpretieren und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/8a4286cf198b4d04ad423c7602cc8f04" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Bauhaus</h1>
<h2>Schulgebäude in Dessau &#8211; geplant von Walter Gropius</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Schulgebäude<br />
<strong>Größe</strong>/ 12.275 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 1926<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Stadt Dessau<br />
<strong>Architekt</strong>/ Walter Gropius</p>
<p>Es ist leicht, sich die Architektur als eine hochmoderne Kunstform vorzustellen, bei der der Fortschritt immer geradlinig verläuft, aber tatsächlich gibt es viele moderne Gebäude, die Aspekte längst vergangener Architekturstile neu interpretieren und verwenden. Daher ist es oft ratsam, Beispiele für Designstile zu studieren, die nicht mehr in Mode sind, wie zum Beispiel den internationalen Architekturstil, der durch die Bauhaus-Schule im Stadtbezirk Dessau-Roßlau in Deutschland verkörpert wird.</p>
<p>Das Bauhaus wurde von dem legendären deutschen Architekten der Moderne Walter Gropius entworfen, der das Gebäude zur Gründung der neuen Bauhaus-Schule für Kunst, Design und Architektur nutzen wollte, nachdem eine ähnliche Schule in der nahe gelegenen Stadt Weimar aufgelöst worden war. Ziel des Entwurfsprojekts war es, die deutsche Industriekultur des frühen 20. Jahrhunderts mit der künstlerischen Tradition, die ihr vorausging, zu verbinden. Das 1926 fertig gestellte Gebäude wurde zu einer Ikone der modernistischen Architektur und gilt vielen als Höhepunkt des modernen europäischen Vorkriegsdesigns.</p>
<p>Die Schule besteht aus mehreren rechteckigen Betonstrukturen, die durch schmale Brückengänge miteinander verbunden sind, die es ermöglichen, von einem Flügel zum nächsten zu gelangen, ohne ins Freie zu gehen. Von oben betrachtet hat das Gebäude einen Kern, von dem mehrere Speichen ausgehen, an deren Ende jeweils ein Bauwerk steht. Die Fassaden der einzelnen Gebäude variieren ein wenig, wobei der Werkstattflügel größtenteils mit Glasfenstern verkleidet ist, durch die natürliches Licht einfällt. Dieses minimalistische Design aus Beton, Stahl und Glas, das einem bestimmten Zweck dient, macht es zu einem großartigen Beispiel für die moderne Architekturbewegung.</p>
<p>Im Laufe der Jahre hat diese Ikone der Moderne viel mitgemacht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es beschädigt und musste ab 1965 teilweise wiederaufgebaut werden. Im Laufe der Jahrzehnte wurden weitere Renovierungen vorgenommen, um das Gebäude an moderne Bedürfnisse wie Klimaanlagen anzupassen, aber all dies geschah unter Beachtung der Regeln des Denkmalschutzes, die die architektonische Geschichte, die das Gebäude repräsentiert, respektieren.</p>
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		<title>Esplanade &#8211; Theatres on the Bay</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/esplanade-theatres-on-the-bay/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 12:47:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Esplanade &#8211; Theatres on the Bay Kulturzentrum in Singapur, geplant von DP Architects und Michael Wilford &#38; Partners Gebäudeart/ Kulturzentrum Größe/ 75.186 m² Bauzeit/ 1995-2002 Baukosten/ 600 Millionen Singapur-Dollar Auftraggeber/ The Esplanade Architekt/ DP Architects, James Stirling, Michael Wilford Im Jahr 1989 leitete die Regierung des Inselstaates Singapur eine Untersuchung ein, um den Status der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/d22307b4907648889eee610d5178c376" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Esplanade &#8211; Theatres on the Bay</h1>
<h2>Kulturzentrum in Singapur, geplant von DP Architects und Michael Wilford &amp; Partners</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Kulturzentrum<br />
<strong>Größe</strong>/ 75.186 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 1995-2002<br />
<strong>Baukosten</strong>/ 600 Millionen Singapur-Dollar<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ The Esplanade<br />
<strong>Architekt</strong>/ DP Architects, James Stirling, Michael Wilford</p>
<p>Im Jahr 1989 leitete die Regierung des Inselstaates Singapur eine Untersuchung ein, um den Status der künstlerischen Kultur in der Stadt zu ermitteln. Das Ergebnis war ein Bericht, der zu dem Schluss kam, dass die Regierung von Singapur aus verschiedenen Gründen keine gute Arbeit bei der Förderung der Künste leistete. Eines der großen Probleme, die in dem Bericht genannt wurden, war der Mangel an gehobenen Aufführungsorten. Um diesen Mangel zu beheben, startete die Regierung von Singapur ein ehrgeiziges Projekt, um ein Theater von Weltklasse für die Stadt zu entwerfen. Das Ergebnis war das Esplanade &#8211; Theaters on the Bay, das 2002 fertig gestellt wurde.</p>
<p>Das Esplanade &#8211; Theaters on the Bay wurde von dem in Singapur ansässigen Architekturbüro DP Architects in Zusammenarbeit mit dem britischen Büro Michael Wilford and Partners entworfen. Ziel des Projekts war es, ein ikonisches und zeitloses Bauwerk zu errichten, das einzigartig asiatisch ist, ohne dabei ethnische Stereotypen aufzurufen. Der Entwurf sieht zwei identische Gebäude mit elliptischen Grundrissen und Kuppeldächern vor. Die Außenhülle der beiden Kuppel der Hauptgebäude besteht aus Glas, die wiederum vollständig mit 7.000 dreieckigen Aluminiumplatten bedeckt sind. So kann das natürliche Sonnenlicht eindringen und das Foyer des Theaters erhellen, ohne dass es in der Äquatorsonne Singapurs zu heiß wird. Das Aussehen der Strukturen erinnert an die in Südostasien verbreitete Durian-Frucht. Der Raum zwischen den beiden Theatergebäuden wird durch einen öffentlichen Platz am Ufer des Singapore River ausgefüllt, der dazu beiträgt, die Gebäude mit dem Rest der Stadt zu verbinden.</p>
<p>Wie der Name schon andeutet, beherbergt das Esplanade &#8211; Theaters on the Bay mehrere verschiedene Theater. Die beiden wichtigsten Einrichtungen sind ein Theater mit 2.000 Plätzen und ein Konzertsaal mit 1.800 Plätzen. Außerdem gibt es vier kleinere Theater für experimentelle Aufführungen, darunter ein Amphitheater im Freien mit 600 Plätzen. In diesen Theatern treten in erster Linie einheimische Künstler und Interpreten auf, um dem ursprünglichen Ziel des Bauprojekts gerecht zu werden, aber es werden auch berühmte internationale Künstler eingeladen, um verschiedene Kulturen aus der ganzen Welt in das Herz von Singapur zu bringen.</p>
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		<title>Petronas Twin Towers</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/petronas-twin-towers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 12:43:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Petronas Twin Towers Geschäftsgebäude in Kuala Lumpur, geplant von César Pelli &#38; Associates Architects Gebäudeart/ Geschäftsgebäude Größe/ 994.000 m² Bauzeit/ 1992–1998 Baukosten/ 1,6 Milliarden USD Auftraggeber/ SKJ Joint-Venture and KLCC Property Holdings Berhad Architekt/ Cesar Pelli &#38; Associates Architects Wenn man über die größten architektonischen Meisterleistungen der Welt nachdenkt, fallen einem sofort einige der üblichen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/1a9237b683b9450ea0caee8ffca31997" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Petronas Twin Towers</h1>
<h2>Geschäftsgebäude in Kuala Lumpur, geplant von César Pelli &amp; Associates Architects</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Geschäftsgebäude<br />
<strong>Größe</strong>/ 994.000 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 1992–1998<br />
<strong>Baukosten</strong>/ 1,6 Milliarden USD<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ SKJ Joint-Venture and KLCC Property Holdings Berhad<br />
<strong>Architekt</strong>/ Cesar Pelli &amp; Associates Architects</p>
<p>Wenn man über die größten architektonischen Meisterleistungen der Welt nachdenkt, fallen einem sofort einige der üblichen Kandidaten wie New York City und Shanghai ein. Einige der großartigsten Gebäude der Welt befinden sich jedoch an Orten, die einem nicht sofort in den Sinn kommen. Ein perfektes Beispiel sind die Petronas-Zwillingstürme in Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysia.</p>
<p>Die Petronas-Türme wurden von dem argentinisch-amerikanischen Architekten César Pelli entworfen, der für seine Arbeit bei der Konstruktion unglaublich hoher Bauwerke bekannt ist. Pelli setzte diese Fähigkeiten beim Bau der Petronas Towers ein, die von ihrer Fertigstellung im Jahr 1997 bis 2004 die höchsten Gebäude der Welt waren. Dies trug dazu bei, das Ziel des Projekts zu erreichen, ein pulsierendes Wirtschaftszentrum für Malaysia zu schaffen, das die Nation sofort auf die Weltbühne brachte. Die beiden Türme haben exakt das gleiche Design und wurden von zwei verschiedenen Baufirmen gebaut, die sich ein Wettrennen lieferten, um das höchste Gebäude der Welt als erste fertig zu stellen.</p>
<p>Das Projekt verwendet einen postmodernen architektonischen Stil aus Zement und Glas, der dem Land Malaysia ein modernes Wahrzeichen geben soll. In der einundvierzigsten Etage befindet sich eine zweistöckige Brücke, die zwei Türme miteinander verbindet &#8211; die höchste Skybridge der Welt. Unterhalb der Brücke befinden sich zwei abgewinkelte Stahlkonsolen, die die extreme Vertikalität der Türme betonen sollen. Trotz dieser hochmodernen Elemente berufen sich die Türme auch auf die jahrhundertealte Tradition der arabischen Architektur mit ihrem achtzackigen Umriss, der den achtzackigen Stern bildet, der im Islam religiöse Bedeutung hat und für Einheit, Stabilität und Harmonie steht. Dieser kühne Entwurf vereint das Alte mit dem Neuen, und das Ergebnis ist ein atemberaubendes Werk der Hochhaustechnik.</p>
<p>Die Petronas Twin Towers sind ein fester Bestandteil der globalen Finanzwelt und ziehen Touristen aller Art an, aber sie sollten auch ein integrierter Teil der Gemeinschaft von Kuala Lumpur sein. Um diesem Ziel gerecht zu werden, wurde der Raum im Erdgeschoss zwischen den beiden Türmen mit einem öffentlichen Park, einem Einkaufszentrum namens Suria KLCC und einer Symphoniehalle von Weltrang gefüllt, in der das Malaysian Philharmonic Orchestra untergebracht ist.</p>
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		<item>
		<title>Ozeaneum</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/ozeaneum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 10:54:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ozeaneum Naturkundemuseum in Stralsund, geplant von Architekturbüro Behnisch &#38; Partner Gebäudeart/ Naturkundemuseum Größe/ 17.400 m² Fertigstellung/ 2008 Auftraggeber/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund Architekt/ Behnisch Architekten Bei jedem Architekturprojekt gibt es eine Reihe von Hindernissen, die durch kreative Problemlösungen überwunden werden müssen. Dieser Aspekt kann sich jedoch erheblich verschärfen, wenn das Projekt in einem denkmalgeschützten Gebiet durchgeführt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/29d3b74a834f4523b85470f6cdc69b6e" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Ozeaneum</h1>
<h2>Naturkundemuseum in Stralsund, geplant von Architekturbüro Behnisch &amp; Partner</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Naturkundemuseum<br />
<strong>Größe</strong>/ 17.400 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 2008<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Deutsches Meeresmuseum Stralsund<br />
<strong>Architekt</strong>/ Behnisch Architekten</p>
<p>Bei jedem Architekturprojekt gibt es eine Reihe von Hindernissen, die durch kreative Problemlösungen überwunden werden müssen. Dieser Aspekt kann sich jedoch erheblich verschärfen, wenn das Projekt in einem denkmalgeschützten Gebiet durchgeführt werden muss, in dem Gebäude und große Teile der umgebenden Infrastruktur nicht gestört werden dürfen. Dies ist der Fall beim Ozeaneum, einem ozeanographischen Naturkundemuseum in der Stadt Stralsund an der nordöstlichen Küste von Deutschland.</p>
<p>Das Ozeaneum liegt am Strelasund im historischen Hafenviertel von Stralsund und grenzt direkt an eine UNESCO-Welterbestätte. Das bedeutet, dass das Architekturbüro Behnisch &amp; Partner aus Stuttgart, das hinter dem Entwurfsprojekt steht, seine Arbeit sehr sorgfältig ausführen und nicht nur die physischen Auswirkungen seines Projekts berücksichtigen musste, sondern auch, wie sich seine Vision in das etablierte kulturelle Umfeld einfügen würde. Zu diesem Zweck bezogen sie ein bestehendes historisches Lagerhaus in ihre Pläne ein, in dem die Verwaltungsbüros des Museums und ein Mehrzwecksaal für Bildung und öffentliche Veranstaltungen untergebracht werden sollten.</p>
<p>Aufgrund der Nutzung des Gebäudes als ozeanografisches Museum beschlossen die Architekten, ein Gebäude zu entwerfen, das die Symbolik des umgebenden Meeres stärker aufgreift als die geometrisch gleichförmigen Gebäude in diesem sehr alten Viertel und sich dennoch am Wasser wohlfühlt. Ihr Entwurf verwendet abgerundete Kanten und eine wirbelnde Form, die an das im Meer wirbelnde Wasser erinnert. Die Fassade des Gebäudes besteht aus großen weißen Bändern aus frei beweglichem Stahl, die aussehen, als würden sich die Segel eines Schiffes im Wind wiegen.</p>
<p>Dieses Meeresthema setzt sich in der Inneneinrichtung des Ozeaneums fort. Eine Wand aus raumhohen Fenstern, die um das Erdgeschoss des Gebäudes herum verläuft, lässt das Gebäude von allen Seiten mit natürlichem Sonnenlicht durchfluten. Der Eingangsbereich ist so gestaltet, dass die Besucher aus allen Richtungen leicht ein- und ausströmen können, genau wie das Wasser des Ozeans. Die Museumsausstellungen selbst sind in vier Abschnitte unterteilt und befinden sich alle im oberen Stockwerk des Gebäudes. Auf diese Weise kann jeder Saal individuell gestaltet werden, so dass er zu den jeweiligen Ausstellungen passt, die dort gezeigt werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/paul-loebe-haus-und-marie-elisabeth-lueders-haus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 16:26:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus Regierungsgebäude für den deutschen Bundestag, geplant von Stephan Braunfels in Berlin Gebäudeart/ Regierungsgebäude Größe/ 31.700 m² Bauzeit/ 1998-2003 Baukosten/ 176 Millionen Euro Auftraggeber/ Deutscher Bundestag Architekt/ Stephan Braunfels Architekten Wie viele Menschen wissen, war Deutschland vom Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 in zwei getrennte Staaten, Westdeutschland...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/paul-loebe-haus-und-marie-elisabeth-lueders-haus/">Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/058483d7cd954663bd3598d6f446cf34" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus</h1>
<h2>Regierungsgebäude für den deutschen Bundestag, geplant von Stephan Braunfels in Berlin</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Regierungsgebäude<br />
<strong>Größe</strong>/ 31.700 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 1998-2003<br />
<strong>Baukosten</strong>/ 176 Millionen Euro<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Deutscher Bundestag<br />
<strong>Architekt</strong>/ Stephan Braunfels Architekten</p>
<p>Wie viele Menschen wissen, war Deutschland vom Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 in zwei getrennte Staaten, Westdeutschland und Ostdeutschland, geteilt. Im darauffolgenden Jahr wurde Deutschland nach 45 jähriger Teilung wiedervereinigt. Die neue gesamtdeutsche Regierung gab einen föderalen Gebäudekomplex in Auftrag, der die Wiedervereinigung der Nation symbolisieren sollte. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist ein Gebäudepaar: das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in der Stadt Berlin.</p>
<p>Dieses Projekt wurde von dem renommierten deutschen Architekten Stephen Braunfels entworfen, der mit seinem Entwurf einen nationalen Wettbewerb gewann und damit auch den Auftrag erhielt. Seine Vision umfasste zwei getrennte Gebäude, die sich in ihrem postmodernen architektonischen Stil ähneln und an gegenüberliegenden Ufern der Spree errichtet wurden, die durch das Zentrum Berlins fließt und in den Jahren vor der Wiedervereinigung die sowjetische und die republikanische Hälfte der Stadt in zwei Hälften teilte. Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist mit dem Paul-Löbe-Haus durch eine Brücke über die Spree verbunden und damit der einzige Gebäudekomplex der Welt, der von einem Fluss durchflossen wird. Seit der Einweihung des Gebäudekomplexes im Jahr 2003 beherbergt er zahlreiche Einrichtungen des Deutschen Bundestages, der in diesem Stadtteil Berlins seinen Sitz hat.</p>
<p>Sowohl das Paul-Löbe-Haus als auch das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus sind aus schlichtem grauem Zement gebaut und haben eine Fassade, die größtenteils aus Glasfenstern besteht. Das Paul-Löbe-Haus ist ein rechteckiger Bau mit einem Flachdach und einem runden Zementturm an der Ecke, die der Spree am nächsten liegt. Seine Wände bestehen größtenteils aus Glas, in dem sich die umliegenden Gebäude des Komplexes bewusst spiegeln. Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist ähnlich gestaltet, allerdings mit abstrakteren Merkmalen. So gibt es zum Beispiel eine große Betonmauer, in deren Mitte ein deutlicher Kreis eingemeißelt ist, und der überhängende Teil des Flachdachs weist ein rechteckiges Loch auf. Beides lässt natürliches Licht hindurch und verleiht dem Gebäude ein offeneres Aussehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>8-Tallet in Kopenhagen</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/8-tallet-in-kopenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 11:00:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>8-Tallet Modernes Appartementhaus, geplant vom Architekturbüro Bjarke Ingels Group im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen Gebäudeart/ Wohnhaus Größe/ 62.000 m² Fertigstellung/ 2006 Auftraggeber/ St. Frederikslund Holding Architekt/ Bjarke Ingels Group Moderne, ausdrucksstarke Architektur wird heutzutage für immer mehr Menschen zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens. Während Mehrfamilienhäuser oft in Massenproduktion hergestellt werden, wenden sich Bauträger...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/8-tallet-in-kopenhagen/">8-Tallet in Kopenhagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/b8e13039e56d4212aef783997e7775ab" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>8-Tallet</h1>
<h2>Modernes Appartementhaus, geplant vom Architekturbüro Bjarke Ingels Group im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Wohnhaus<br />
<strong>Größe</strong>/ 62.000 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 2006<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ St. Frederikslund Holding<br />
<strong>Architekt</strong>/ <a href="https://archiscapes.de/?s=Bjarke+Ingels+Group">Bjarke Ingels Group</a></p>
<p>Moderne, ausdrucksstarke Architektur wird heutzutage für immer mehr Menschen zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens. Während Mehrfamilienhäuser oft in Massenproduktion hergestellt werden, wenden sich Bauträger in großen städtischen Zentren an innovative Architekturbüros, um Wohngebäude zu errichten, die sowohl schön als auch praktisch sind und auch andere Nutzungen zulassen. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist das 8-Tallet, oder auf Englisch einfach 8 House, ein Mehrzweckgebäude im Stadtteil Ørestad Süd auf der Insel Amager in Kopenhagen. Anstelle eines traditionellen Wohnhauses stapelt das 8 House alle Bestandteile eines lebendigen Stadtviertels in horizontalen Schichten von Typologien, die durch eine durchgehende Promenade und einen Radweg bis zum 10. Stockwerk verbunden sind.</p>
<p>Dieses kühne Bauprojekt wurde von dem Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) entworfen, das von dem bekannten dänischen Architekten Bjarke Bundgaard Ingels gegründet wurde. Das 61.000 Quadratmeter große Wohn- und Bürogebäude 8 House hat seinen Namen von seinem einzigartigen Grundriss, der von oben betrachtet die Form einer Acht mit einer geschlossenen Schleife auf jeder Seite hat. Am Ende einer dieser Schleifen gibt es eine Öffnung im Erdgeschoss, die sich bis zum Dach hinaufzieht. Die beiden Dächer links und rechts davon sind mit grünem Gras bewachsen. Diese Öffnung ist nicht nur eine architektonische Besonderheit, sondern trägt auch dazu bei, den Wärmeinseleffekt zu verringern, der dazu führt, dass Zementgebäude in Städten die Wärme zurückhalten und die Umgebungstemperatur erhöhen.</p>
<p>Die weiße Fassade des Gebäudes besteht aus einer Reihe von eingelassenen rechteckigen Nischen, die als Balkone für die verschiedenen Penthouse-Wohnungen, Büros und Einzelhandelsflächen von 8-Tallet dienen. Damit die verschiedenen Gebäudeteile unabhängig voneinander funktionieren können, befinden sich die Geschäftseinheiten im unteren Teil des Gebäudes, während die Wohnungen in den oberen Stockwerken untergebracht sind. Die beiden geschlossenen Schleifen des Entwurfs schaffen zwei offene Räume, die als Gemeinschaftshöfe dienen. Diese tragen dazu bei, dass die zahlreichen Einzelhandelsgeschäfte und Büros in den Erdgeschossen von 8 House miteinander verbunden sind. Mit dem Gebäudeentwurf wird das ursprüngliche Ziel des Projekts, neben Wohnungen auch Gewerbeflächen unterzubringen, auf elegante Weise erreicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/8-tallet-in-kopenhagen/">8-Tallet in Kopenhagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auditorio de Tenerife</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/auditorio-de-tenerife/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:57:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auditorio de Tenerife Opernhaus, geplant vom Stararchitekten Santiago Calatrava in Santa Cruz auf Teneriffa Gebäudeart/ Konzerthalle/Theater Größe/ 13.200 m² Bauzeit/ 1997 – 2003 Auftraggeber/ Cabildo Insular de Tenerife Architekt/ Santiago Calatrava Das vom Architekten Santiago Calatrava entworfene Auditorio de Tenerife befindet sich auf einer Landzunge zwischen dem Meerespark und dem Hafenrand direkt an der Uferpromenade...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/auditorio-de-tenerife/">Auditorio de Tenerife</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7f92facc66d84f42985678fab2ff4370" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Auditorio de Tenerife</h1>
<h2>Opernhaus, geplant vom Stararchitekten Santiago Calatrava in Santa Cruz auf Teneriffa</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Konzerthalle/Theater<br />
<strong>Größe</strong>/ 13.200 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 1997 – 2003<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Cabildo Insular de Tenerife<br />
<strong>Architekt</strong>/ Santiago Calatrava</p>
<p>Das vom Architekten Santiago Calatrava entworfene Auditorio de Tenerife befindet sich auf einer Landzunge zwischen dem Meerespark und dem Hafenrand direkt an der Uferpromenade von Los Llanos in Santa Cruz, der Hauptstadt von Teneriffa. Früher wurde der Charakter dieses Stadtteils von Industriehallen und einer Raffinerie bestimmt, doch im Rahmen des Programms zur Wiederbelebung des westlichen Stadtgebietes wurde das komplette Areal grundlegend umgestaltet. Heute befindet sich dort nicht nur das Konzerthaus, sondern auch der der Meerespark César Manrique und das Palmetum.</p>
<p>Mit dem Bau des Auditorio de Tenerife verfolgte die Gemeindeverwaltung das Ziel, dem Sinfonieorchester von Teneriffa einen festen Sitz zu geben und das Gebiet zu einem kulturellen Anziehungspunkt zu machen. Die ursprünglich geplante Nutzung des Gebäudes für klassische Musik, Oper und Tanz, wurde nach und nach erweitert und dient nun auch als Konferenzzentrum und Ausstellungshalle.</p>
<p>Das sichtbarste Element des ganz aus Beton errichteten Gebäudes ist ein dramatisch gewölbtes Dach, dessen Form an eine sich auftürmende, krachende Welle erinnert. Diese schlanke Schale &#8211; bestehend aus zwei sich kreuzenden kegelförmigen Segmenten &#8211; schwingt sich in einer Kurve nach oben, um auf halber Strecke ihren höchsten Punkt (58 Meter) zu erreichen, sich anschließend immer weiter nach unten verjüngt und verschlankt und schließlich in einer speerförmigen Spitze, die auf den Eingang des Auditoriums zeigt endet. Die Welle erhebt sich von einem Betonsockel, der das gesamte Grundstück bedeckt und einen öffentlichen Platz bildet der den Höhenunterschied der verschiedenen Ebenen der umliegenden Straßen ausgleicht und die Besucher in einer Art Lobby im Freien empfängt.</p>
<p>Der Komplex umfasst einen Konzertsaal mit 1 800 Plätzen und einen Kammermusiksaal mit 400 Plätzen. Der letztgenannte Saal und die Nebenräume (Sanitäranlagen, Garderoben und Versorgungsbereiche) sind in den abgestuften Sockel integriert, der außen mit Basalt, dem typischen Vulkangestein der Inseln, verkleidet ist.</p>
<p>Die symmetrische Innenschale, in der sich der Hauptkonzertsaal befindet, entsteht rotationsförmig durch die Drehung einer Kurve hin zu einer Ellipse. Aus der Mitte dieses Körpers wurde ein Keil von etwa 15 Grad entfernt, so dass seine beiden Segmente aus akustischen Gründen mit einer Dicke von 60 Zentimetern einen ausgeprägten Grat bilden. An seinem obersten Punkt stützt er den Schwung des Daches.</p>
<p>Um die Akustik zu verbessern, haben die Holzpaneele im Inneren eine kristalline Form. Außerdem hat das Gebäude anstelle eines herkömmlichen Bühnenvorhangs eine Ziehharmonika aus vertikalen Aluminiumlamellen die, wenn sie hochgezogen sind, als Schallreflektoren über dem Orchestergraben fungieren.</p>
<p>Während die Verwaltungs- und Servicebereiche und das Auditorium künstlich klimatisiert sind, werden das Foyer und die Verkehrsbereiche auf natürliche Weise durch einen Luftstrom belüftet, der von den verglasten Räumen zwischen den Betonschalen ausgeht.</p>
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			</item>
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		<title>Bella House in Kopenhagen</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/bella-house-in-kopenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:55:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bella House Appartementhaus geplant vom Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen Gebäudeart/ Wohnhaus Größe/ 5.600 m² Fertigstellung/ 2007 Auftraggeber/ Sjælsø Gruppen A/S Architekt/ Schmidt Hammer Lassen Wenn man durch die Straßen des aufstrebenden Stadtteils Ørestad auf der Insel Amager in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen fährt, fällt einem sofort die lebendige Architektur der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/93a228193062496da3cb605ae4a690d8" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Bella House</h1>
<h2>Appartementhaus geplant vom Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen im Stadtteil Ørestad in Kopenhagen</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Wohnhaus<br />
<strong>Größe</strong>/ 5.600 m²<br />
<strong>Fertigstellung</strong>/ 2007<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Sjælsø Gruppen A/S<br />
<strong>Architekt</strong>/ <a href="https://archiscapes.de/?s=Schmidt+Hammer+Lassen">Schmidt Hammer Lassen</a></p>
<p>Wenn man durch die Straßen des aufstrebenden Stadtteils Ørestad auf der Insel Amager in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen fährt, fällt einem sofort die lebendige Architektur der Wohngebäude auf. Viele der dortigen Hochhausblöcke sind ebenfalls beeindruckende Bauwerke, die von renommierten Architektur- und Ingenieurbüros errichtet wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist das farbenfrohe Bella House.</p>
<p>Das Bella House ist die Vision des Bauträgers Sjælsø Gruppen, der das internationale Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen mit der Planung des Bauprojekts beauftragte. Das Hauptziel des Projekts war es, große Wohnräume zu schaffen, die für Familien attraktiv sind, und gleichzeitig eine kleine Grundfläche beizubehalten, um den Anforderungen des Großraums Kopenhagen gerecht zu werden, in dem Immobilien sehr teuer sind. Das Ergebnis ist ein hohes Wohngebäude mit einem architektonischen Stil, der sowohl skurril in seiner Erscheinung als auch äußerst praktisch in seiner Aufteilung ist.</p>
<p>Der erste Aspekt des Bella House, der sofort ins Auge fällt, sind die mehrfarbigen, rechteckigen Glasscheiben, die sich horizontal über die Fassade des Gebäudes erstrecken. Diese abwechselnd blauen, gelben und roten Streifen, die mehrere Meter von den Wänden abstehen, verleihen den Wohnungen ein verspieltes Aussehen, das zu einem familienfreundlichen Wohnbereich passt. Zu dieser Atmosphäre trägt auch eine Reihe von unterschiedlich hohen Dächern bei, die versetzt angeordnet sind.</p>
<p>Die Wohnungen selbst sind groß und mit hochwertigen Materialien ausgestattet, die vor allem für Familien mit Kindern interessant sind. Die Glaspaneele dienen auch als Balkone, die einen privaten Außenbereich bieten und viel natürliches Licht in jede Einheit einfallen lassen. Eine Seite des Wohngebäudes wird von einer gemeinsamen Grünfläche mit lebendiger Bepflanzung begrenzt, die für alle zugänglich ist. Dadurch fühlt sich das Gebäude sofort mit den umliegenden Hochhauswohnungen in der Grønningen Straße in diesem Wohnviertel von Ørestad verbunden.</p>
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		<item>
		<title>Königliche Oper in Kopenhagen</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/koenigliche-oper-in-kopenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:52:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Königliche Oper in Kopenhagen Eines der luxuriösesten Opernhäuser der Welt geplant von Henning Larsen Gebäudeart/ Opernhaus Größe/ 41.000 m² Bauzeit/ 2001 – 2004 Auftraggeber/ A.P. Møller and Wife Chastine Mc-Kinney Møller’s Foundation for the Common Good Architekt/ Henning Larsen Wenn es um die opulentesten Opernhäuser der Welt geht, gibt es nur wenige, die so luxuriös...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/a248b7ff228948bd979e7f4b3b7e7ab9" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Königliche Oper in Kopenhagen</h1>
<h2>Eines der luxuriösesten Opernhäuser der Welt geplant von Henning Larsen</h2>
<p align="left"><strong>Gebäudeart</strong>/ Opernhaus<br />
<strong>Größe</strong>/ 41.000 m²<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2001 – 2004<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ A.P. Møller and Wife Chastine Mc-Kinney Møller’s Foundation for the Common Good<br />
<strong>Architekt</strong>/ Henning Larsen</p>
<p class="western" align="left">Wenn es um die opulentesten Opernhäuser der Welt geht, gibt es nur wenige, die so luxuriös und prunkvoll sind wie das Kopenhagener Opernhaus, das auf der Insel Holmen in der dänischen Stadt Kopenhagen liegt. Das Opernhaus war die Vision des dänischen Schifffahrtsmagnaten Arnold Mærsk Mc-Kinney Møller und wurde von Chefarchitekt Henning Larsen in Zusammenarbeit mit den Ingenieurbüros Buro Happold und der Ramboll Group entworfen. Das im Oktober 2004 für 2,5 Milliarden dänische Kronen fertiggestellte Gebäude ist nach wie vor eines der teuersten Opernhäuser, die je gebaut wurden.</p>
<p class="western" align="left">Der Architekt Henning Larsen ist eng mit dem neofuturistischen Architekturstil verbunden, und dieser Einfluss ist im Kopenhagener Opernhaus allgegenwärtig. Der Entwurf verwendet den grauen Kalkstein von Jura Gelb in einer avantgardistischen Form mit einem breiten, schlichten Dach auf einer abstrakten, runden Fassade aus Metall und Glas. Die Lage des Opernhauses in der Mitte mehrerer zusammenlaufender Kanäle vermittelt den Eindruck, als sei das Gebäude selbst eine Insel. Es ist durch massive Eichenholzbrücken mit den umliegenden Stadtteilen verbunden.</p>
<p class="western" align="left">Das Innere des Opernhauses steht in dem Ruf, bis zum Exzess luxuriös zu sein. Der Boden des Foyers besteht aus wunderschönem Perlatino-Marmor, der aus den antiken Marmorsteinbrüchen Siziliens importiert wurde. Im Foyer befinden sich außerdem modern anmutende Kronleuchter des Künstlers Olafur Eliasson und Bronzereliefs des Künstlers Per Kirkeby. Das Dach des Auditoriums schließlich ist mit 100% reinem Blattgold vergoldet.</p>
<p class="western" align="left">Larsen hat bei der Gestaltung des Gebäudes nicht nur auf die schicke Optik geachtet, sondern auch auf die Nutzung des Gebäudes als Aufführungsort für Musik. Der Orchestergraben ist einer der größten der Welt und bietet Platz für 110 Musiker. Die Akustik des Auditoriums wurde sorgfältig entworfen und getestet, um die höchste Qualität zu gewährleisten. Wenn ein komplettes Orchester auftritt, ist die Musik aus dem Opernhaus so stark, dass sie den normalerweise in der Stadt Kopenhagen zulässigen Lärmpegel übersteigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/koenigliche-oper-in-kopenhagen/">Königliche Oper in Kopenhagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neue Rügenbrücke in Stralsund</title>
		<link>https://archiscapes.de/downloads/neue-ruegenbruecke-in-stralsund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Stengert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:48:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Rügenbrücke Geplant vom vom Ingenieurbüro Schüßler-Plan in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Keipke Gebäudeart/ Autobrücke Länge/ 2.830 m Bauzeit/ 2004-2007 Auftraggeber/ Land Mecklenburg-Vorpommern, DEGES Architekt/ Schüßler-Plan, Architekturbüro Keipke Einige der ehrfurchtgebietendsten architektonischen Projekte, die es gibt, sind große Brücken. Hoch aufragende Stützkonstruktionen die dazu dienen, mit ihrer Spannweite Schluchten und Gewässer zu überwinden und so...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://archiscapes.de/downloads/neue-ruegenbruecke-in-stralsund/">Neue Rügenbrücke in Stralsund</a> erschien zuerst auf <a href="https://archiscapes.de">archiscapes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/a475d24ef629448aae50375b5474516f" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <h1>Neue Rügenbrücke</h1>
<h2>Geplant vom vom Ingenieurbüro Schüßler-Plan in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Keipke</h2>
<p><strong>Gebäudeart</strong>/ Autobrücke<br />
<strong>Länge</strong>/ 2.830 m<br />
<strong>Bauzeit</strong>/ 2004-2007<br />
<strong>Auftraggeber</strong>/ Land Mecklenburg-Vorpommern, DEGES<br />
<strong>Architekt</strong>/ Schüßler-Plan, Architekturbüro Keipke</p>
<p>Einige der ehrfurchtgebietendsten architektonischen Projekte, die es gibt, sind große Brücken. Hoch aufragende Stützkonstruktionen die dazu dienen, mit ihrer Spannweite Schluchten und Gewässer zu überwinden und so unsere Welt näher zusammenzubringen. Die Rügenbrücke über den Strelasund zwischen Straslund und der Insel Rügen an der Nordwestküste Deutschlands ist solch eine beeindruckende technische Meisterleistung.</p>
<p>Die Rügenbrücke ist eine Schrägseilkonstruktion, die von dem deutschen Architekten André Keipke in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Schüßler-Plan entworfen und 2007 fertiggestellt wurde. Sie besteht aus einem hohen zentralen Turm und einem Fächer von Kabeln, die von diesem Turm aus in jede Richtung bis zur darunter liegenden Straße verlaufen. Die Brücke selbst ist hoch über dem Wasser des Strelasunds aufgehängt, damit der Schiffsverkehr unter ihr hindurchfahren kann. Mit einer Länge von über 2.830 Metern verbindet sie die Insel Rügen mit dem Rest Deutschlands und ist damit die längste Schrägseilbrücke des gesamten Landes. Die Fahrbahn der Brücke ist dreispurig, wobei eine Fahrspur je nach Bedarf zu verschiedenen Tageszeiten die Richtung wechselt.</p>
<p>Die Seile, welche die Rügenbrücke tragen, sind ein technisches Wunderwerk für sich. Jedes von ihnen besteht aus 34 einzelnen Stahllitzen, die miteinander verdrillt sind, um ihre Kraft zu bündeln. Insgesamt wiegen diese Seile über 135 Tonnen. Der zentrale Turm besteht aus selbstverdichtendem Beton, der ihn stärkt und in die Lage versetzt, dieses Gewicht zu tragen. Um die Kabel vor Korrosion zu schützen, die durch ungünstige Witterungsbedingungen im Strelasund verursacht werden könnte, werden sie mit drei Schutzschichten versehen. Zunächst werden sie verzinkt, dann mit einer Polyethylenschicht überzogen und schließlich mit einer speziellen Wachsart versiegelt.</p>
<p>Die Brücke ist für die Region von entscheidender Bedeutung, da sie den Verkehr zwischen Straslund und der Insel entlastet und so den Verkehr in der Region erleichtert. Heute herrscht auf der Brücke ein hohes Verkehrsaufkommen mit durchschnittlich 23.000 Pendlern pro Tag.</p>
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